Schon wieder ein Schleimpilz. Zwischen Weihnachten und Neujahr war ich mal wieder in meinem Schleimpilzrevier unterwegs. An diesem Tag war die Ausbeute sehr mager, eigentlich war der Zeitpunk fürs Auffinden von Schleimpilzen schlecht. Auf dem Rückweg zog es mich magisch zu einem alten Eichenstamm.


Beim genauen hinschauen fand ich  auf dem Stamm die Schlupfwespe (Ichneumon bucculentus). Zuhause angekommen stellte ich fest das die Aufnahme von der Schlupfwespe nicht gelungen ist.


Am nächsten Tag bin ich dann wieder zu dem  Eichenstamm um neue Aufnahmen zumachen. Ich fand dann auch wieder eine Schlupfwespe, die dann aber schnell unter die Rinde verschwand. Beim abnehmen der Rinde zeigten sich dann einige Schlupfwespen, und ein gelbes Plasmodium von einem Schleimpilz. Ich dachte mir den muss ich im Auge behalten, und so zog es mich dort die nächsten Tage immer wieder hin.



Bei uns in der Voreifel hatte sich die Wetterlage geändert was dem Schleimpilz nicht gefiel. Im war es bestimmt zu kalt. Es gab kaum eine Veränderung  höchstens das er sich verflüssigt hat um vielleicht Nahrung aufzunehmen.

Nach drei Wochen ging es dann endlich los und es zeigten sich die ersten Kügelchen am Plasmodium. Ich hoffte dass es der Fadenfruchtschleimpilz (Badhamia utricularis) wird. Von Tag zu Tag zeigten sich Veränderungen, und ich hatte Recht es wurde der Fadenfruchtschleimpilz.


 Entwicklung von Badhamia utricularis von der Bildung der Sporocarpien bis zur Reife der Sporocarpien.


Der Wind kann die Sporen nun verteilen.

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